Programm 2019

13.09. • ROT ODER TOT. FOLGE 2: DER WELTFRIEDEN HAT NICHTS MIT DIR ZU TUN. • Eleganz aus Reflex

Theater, MADE in Frankfurt

ENTHÄLT 20% BEZIEHUNGEN, 20% ARGUMENTE, 20% ZWÄNGE, 20% ÜBERGRIFFE, 20% HANDLUNGSSPIELRÄUME.

Die 60er Jahre. Eine sozialistische Romeo-&-Julia-Erzählung. Ein Sohn, der vom eigenen Vater ins Gefängnis gebracht wird. Eine Tochter, die, als sie selbst ein Kind erwartet, mit ihrem Geliebten ins Gefängnis muss, weil sie ihren Mund aufgemacht hat. Ein Geliebter, der schon längst eine neue Liebe hat.Hier trifft eine Elterngeneration von staatstreuen Kommunisten, welche Nazideutschland noch erlebt hat, auf eine Kindergeneration, die auf der Suche ist. Kommunisten sind sie auch, aber sie wollen Kritik üben können an diesem Staat. Welche Haltung hat man zum Mauerbau? Zum elften Plenum? Zum Prager Frühling? Wen verrät man – das eigene Kind oder die Idee?
ROT ODER TOT ist immersives Theater als Gedankenexperiment zu kontrastierenden Verläufen von Geschichte. Jede der fünf Folgen ist in einem Jahrzehnt der DDR situiert und ist ohne Vorkenntnisse der anderen Folgen besuchbar.

»Ein Abend, der Lust macht, ein zweites Mal zu sehen, welche Wendung das Stück durch Interventionen des Publikums nehmen kann.«

– MADE.Jury

13.09. • HESSISCHES STAATSTHEATER – STUDIOBÜHNE • 19.30 (!) Uhr

MIT • Andreas Jahncke, Magdalena Wabitsch, Nicolai Gonther, Philipp Scholtysik REGIE • Carolin Millner BÜHNE • Morgenstern & Wildegans DRAMATURGIE • Fee Römer KOSTÜM • Maylin Habig PRODUKTIONSLEITUNG • Anja Schneidereit

Dauer • ca. 75 Minuten

ELEGANZ AUS REFLEX besteht seit 2013 und arbeitet spartenübergreifend. Nach einer ersten Arbeit in Frankfurt und Hamburg begann eine intensive Auseinandersetzung mit der DDR. Nach »Guten Morgen du Schöne« und »Von einem Land das es nicht gab« entstand die Idee zu einem fünfteiligen Serienformat zur DDR-Geschichte – ROT ODER TOT. Bis heute wurden die ersten drei Folgen entwickelt. Die vierte und fünfte Folge entstehen gerade und werden 2019 im studioNAXOS zu sehen sein.

Förderer • studioNAXOS Frankfurt am Main, Kulturamt Frankfurt am Main, FAZIT-STIFTUNG, HolgerKoppe Stiftung und flausen-young artists in residence.

Foto © Teresa Hoerl

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